| Böden |
Die Geschichten der Weinrieden!
Der Boden, Jahrtausende geformt von Gletschern, Wind und Wetter, stellt das Ausgangspotential des Winzers dar.
Ob Löss, Konglomerat, Schiefer, Gneiß, jeder Boden hat seine Geschichte und gibt sie an die Weine weiter. Deshalb haben wir uns zum Ziel gesetzt, die Geschichten der Weinberge zu erzählen.
Die Kremser Sandgrube wurde erstmals 1209 urkundlich erwähnt und besteht wie der Name schon verrät aus sandigem Löss der vor 300.000 Jahren angeweht und verdichtet wurde.
Der Kremser Weinzierlberg schafft mit einer Vielfalt an Bodenformationen wie Löss, Schiefer, Schotter und Konglomerat besonders vielschichtige, fruchtige Weine. Bereits 1160 als Berg der Winzer bezeichnet.
Die Kremser Kraxn ist eine sehr kleine aber feine Riede. Nach süd-westen ausgerichtet, erhitzt sich der schwarze Glimmerschiefer und die Urgesteinsterrassensehr stark und geben die Wärme in der Nacht an die Rieslingreben ab.
Der Steiner Pfaffenberg zählt mit seiner südlichen Ausrichtung, den schmalen Steinterrassen und den steil abfallenden Felsen zur besten Rieslinglage. Die 50jährigen Weinstöcke, die Nähe zur Donau und die kargen Granit-Gneiß Böden bringen Spitzenrieslinge mit feiner Mineralik und langer Haltbarkeit hervor.
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